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Freundeskreis der Partnerstädte Kitzingen e.V.

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Kitzingen / Italien: Lesung im Roxy-Kino

Von der "Göttlichen" zur menschlichen Komödie

Am Montag, den 11. März 2024, 18:30 Uhr, lädt der Verein Städtepartnerschaft Kitzingen zu einer spannenden „Theater-Litera-Tour“ ins Roxy-Kino ein. 

Hans Driesel, mehrfach ausgezeichneter Kulturschaffender, liest und rezitiert aus dem Werk von drei Lichtgestalten der italienischen Literatur. Zur Sprache kommen Dantes „Göttliche Komödie“, Petrarcas „Canzoniere“ und Boccaccios „Dekameron“. Daneben thematisiert der Vortragende die Commedia dell’Arte sowie Geburt, Tod und Auferstehung ihrer Zentralgestalt, des Arleccino. Abgerundet werden die Betrachtungen durch einen Blick auf die Zeithintergründe. 

Der Eintritt ist frei (Spendenkörbchen).

(Montag, 11. März 2024, 18:30 Uhr)

Drei Lichtgestalten in Italien beleuchtet

Spannende und amüsamte Theater-Litera-Tour im Roxy

Kitzingen (pau) Giovanni Boccaccio ist zusammen mit Dante und Petrarca Teil der sogenannten „Drei Kronen“ der italienischen Literatur. Hans Driesel, mehrfach ausgezeichneter Kulturschaffender, bescherte den Besuchern im Roxy-Kino Kitzingen eine spannende und amüsante Reise durch die italienische Literatur. Driesel sprach bei seinem Vortrag von den „drei Lichtgestalten“ und blickte auf die „Göttliche Komödie“ von Dante, Petrarcas „Canzoniiere“ und Boccaccios „Decamarone“. Bei der Betrachtung der „Commedia dellàrte“ (italienische Stegreifkomödie) stellte er die prägenden Figuren vor, an erster Stelle die Hauptfigur, den „Arlecchino“. Auf Deutsch wäre das

der Harlekin, Hofnarr oder Hanswurst. Der Einfluss von Boccaccios Werken beschränkte sich nicht nur auf die italienische Kulturszene, sondern erstreckte sich auf den Rest Europas. Einige Gelehrte definieren ihn als den größten europäischen Prosaautor seiner Zeit. Der Vortragende gab Beispiele seines Stils. Wenn Boccaccio pikante Erzählungen von Liebespaaren schilderte, dann waren sie in den Stunden ihrer Begegnung „vertraut“. Und wenn sie sehr verliebt waren, dann waren sie „die ganze Nacht vertraut.“

Organisiert hatte den Abend unter dem Motto „Von der Göttlichen zur menschlchen Komödie“ Karin Winkler, Referentin beim Freundeskreis der Kitzinger Partnerstädte für die italienische Partnerstadt Montevarchi. Die Stadt habe auch einen direkten Bezug zum Thema des Abends, da sich in der dortigen historischen Bibliothek der Accademia del Poggio eine Ausgabe des Decamerone aus dem 15. Jahrhundert als ganz großer Schatz aufbewahrt wird. Vorstandsmitglied Günter Voit gab den Besuchern einen kurzen Überblick über die Partnerschaftsbeziehungen und lud zur Nachbetrachtung des Vortragsabens bei Wein und Gebäck ein.

 

Foto: Hans Driesel führte die Besucher des italienischen Abends des Freundeskreis der Partnerstädte Kitzingen durch die „Theater-Litera-Tour.“  Foto Willi Paulus     


Weitere Nachrichten / Veranstaltungen aus Kitzingen und unseren Partnerstädten

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Der neue Vorstand des Partnerschaftsvereines aus Prades.
Quelle: Lokale Zeitung Prades.

Hier kommen Sie zum Zeitungsbericht:
Prades-Kitzingen, 40 années de relations fraternelles >>>

erlebten wir einen Vortrag des Philosophen und Politikwissenschaftlers, Prof. Dr. Nida-Rümelin, in der Alten Synagoge. Seinem interessanten Vortrag mit dem etwas sperrigen Titel „Die gefährdete Rationalität der Demokratie“, folgten ca. 80 aufmerksame ZuhörerInnen. Die Beantwortung verschiedener Fragen durch den Referenten führte zur weiteren Erhellung des Themas.

präsentierten wir im Roxy-Kino den Film „Große Vögel, kleineVögel“, des berühmten italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini – und tauschten uns bei italienischem Wein und Häppchen aus.

folgte eine höchst aufschlussreiche Führung im Museum für Franken, durch dessen früheren Leiter, H. Dr. Schneider – dem schlossen sich Einblicke in die zukünftige bauliche Gestaltung der Einrichtung an.


Jahreshauptversammlung 2022

Bernd Moser, 1. Vorsitzender

  1. Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Totengedenken
  4. Jahresrückblick 2021/2022 und Ausblick 2022/2023

4.1.1. Vorsitzender

„Die Menschheit braucht sowohl liberale als auch sozialistische Werte. Sie braucht auch konservative Werte. Denn es geht nicht nur um wirtschaftliche Effizienz, die letztlich kein Zweck ist, sondern nur ein Mittel; es geht auch um soziale Gerechtigkeit. Man braucht hohe Lebensqualität – nicht nur für ein Grüppchen, nicht nur für die oberen Zehntausend, sondern für die Menschheit. Das ist genauso wichtig, wie es notwendig ist, die Einstellung zur Natur radikal zu verändern.

Das Rußland von morgen wird sich all diese Lehren aneignen und daraus die entsprechenden Lehren ziehen …daß es geschehen wird, daran habe ich keinen Zweifel.“

 

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Partnerstädte,

diese Sätze formulierte Michail Gorbatschow für seinen Beitrag zu dem Buch: Was steht uns bevor? Mutmaßungen über das 21. Jahrhundert. Dieses Werk erschien als Gabe zum 80. Geburtstag von Helmut Schmidt im Jahr 1999, in dem sich zahlreiche Politiker, Wirtschaftler, Wissenschaftler und Künstler zu den drängenden Themen der Welt im neuen Jahrhundert äußerten.

23 Jahre später, am 24. Februar diesen Jahres, überfiel Rußland die Ukraine und zerstörte die Überzeugung Gorbatschows, der in seinem Beitrag auch eingeworfen hatte: „Angesichts der Massenvernichtungswaffen und der modernen Technologien sollte die Gewalt als Mittel der Politik ganz ausgeschlossen werden.“

Auf diese Weise kamen zu den gewaltigen Herausforderungen des Klimawandels mit all seinen daraus folgenden Bedrohungen und der Pandemie mit ihren Folgen eine unmittelbare dazu – mit Auswirkungen für unsere FreundInnen in Trzebniza, die auch Kitzingen berühren.

Ebenso wie die Wahlen in Frankreich auch unsere FreundInnen in Prades angehen, und die erneute italienische Regierungskrise die sich abzeichnende Wiederbelebung der Partnerschaft mit Montevarchi.

Dazu wohl mehr durch die zuständigen Damen im Vorstand.

Sie, liebe Mitglieder, die Sie ein Bewusstsein dafür haben und sich für eine Welt einsetzen, die mehr Respekt, Toleranz, Freiheit und Gerechtigkeit möglich macht, werden dies sicher als mindestens beachtenswert wenn nicht sogar schmerzlich empfinden.

Sie und wir werden die Hoffnung auf eine friedlichere und gerechtere Welt - und ein weiteres Zusammenwachsen Europas jedoch nicht aufgeben und zum Gelingen unseren bescheidenen Beitrag dafür leisten.

 

Liebe Mitglieder,

im zurückliegenden Berichtsjahr traf sich der Vorstand zu 11 Sitzungen und brachte neben den Begegnungen mit unseren FreundInnen weitere Dinge auf den Weg…

 Am 8. Oktober 2021, um 19:00 Uhr,erlebten wir einen Vortrag des Philosophen und Politikwissenschaftlers, Prof. Dr. Nida-Rümelin, in der Alten Synagoge. Seinem interessanten Vortrag mit dem etwas sperrigen Titel „Die gefährdete Rationalität der Demokratie“, folgten ca. 80 aufmerksame ZuhörerInnen. Die Beantwortung verschiedener Fragen durch den Referenten führte zur weiteren Erhellung des Themas.

Am 8. November, 19:00 Uhr, präsentierten wir im Roxy-Kino den Film „Große Vögel, kleineVögel“, des berühmten italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini – und tauschten uns bei italienischem Wein und Häppchen aus.

Am 19. November, 14:00 Uhr, folgte eine höchst aufschlussreiche Führung im Museum für Franken, durch dessen früheren Leiter, H. Dr. Schneider – dem schlossen sich Einblicke in die zukünftige bauliche Gestaltung der Einrichtung an.

Der Vorstand des Freundeskreises beschloss darüber hinaus, im vierteljährlichen Rhythmus einen Stammtisch durchzuführen, der im Wechsel jeweils das Land unserer Partnerstädte in den Blick nehmen und versuchen wird, aktuelle Entwicklungen anzusprechen.

Zwei Termine fanden bereits statt.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
was steht in nächster Zeit noch an?

Am 7. Oktober 2022, um 19:00 Uhr, findet, in Zusammenarbeit mit der Vhs, wieder ein hochkarätiger Vortrag statt. In der Alten Synagoge spricht Frau Prof. Dr. Catrin Misselhorn, Philosophin und Fachfrau für Maschinenethik, von der Uni Göttingen, zum Thema:

„KI und Empathie“.

Dem schließt sich ein Gespräch der Professorin, mit der Pflegeleitung der Klinik Kitzinger Land, Frau Jakob und einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Patienteninteressen an. Ein gewiss hoch brisantes Thema, auch und besonders angesichts des Mangels an Pflegekräften und der immer noch anhaltenden Pandemie.

Eine gesonderte Einladung erhalten Sie noch rechtzeitig

(Rendezvous der Sinne, im Roxy-Kino, am 17. Oktober 2022, 18:00 Uhr)Einladung folgt!

(24. November 2022, 18:30 Uhr, Hist. Sitzungssaal: Stammtisch „Frankreich“)Einladung folgt!

 

4.2 bis 5…

Dank an H. Hartner (seine Doppelrolle, die er seit dem letzten Jahr erfüllen musste? reduziert sich von nun an auf die Funktion des Schriftführers, Ideengebers und Kenners des Funktionierens von Verwaltung

und Begrüßung von H. Grieb, seinem Nachfolger in der Hauptamtsleitung und als „geborenes“ Mitglied im Vorstand des Freundeskreises.

Dank an alle Mitglieder … und KollegInnen im Vorstand

Ende der Versammlung!