Vive l’amitié franco-allemande, viva l’amicizia fra i nostri cittadini, niech zyje przyjazn! Es lebe und gedeihe die Freundschaft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern unserer Städte und Länder!

Freundeskreis der Partnerstädte Kitzingen e. V.

   
 

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 Paris 3. Juli 2020. Der Bürgermeister von Prades, der französischen Partnerstadt Kitzingens, Jean Castex wurde von Präsident Macron zum französischen Premierminister ernannt.

 

 

Jean Castex

Bei den Kommunalwahlen im Frankreich am 15. März 2020 wurde der Bürgermeister von Prades, der französischen Partnerstadt Kitzingens, Jean Castex, (seit 2008 im Amt) mit 75 % der Stimmen wiedergewählt.
Jean Castex, 54 Jahre alt, ehemaliger "Enarque" Absolvent in der Hochschule für Regierungsbeamte, wurde Anfang April 2020 als Verantwortlicher für die "Dekonfinierung" , d.h.  dem Ende der Corona-Ausgangssperre in Frankreich nominiert. Sein Amt als Bürgermeister von Prades behält er. Früher war er unter der Regierung von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy im Gesundheits-und Arbeitsministerium in Paris tätig. Später wurde er 2018 als Innenminister und Generaldirektor der SNCF (Staatgesellschaft der frz. Eisenbahn) berücksichtigt. Schon seit 2017 ist er Koordinator, genannt 'Monsieur  Olympique', in den Ministerien für die Vorbereitung der Olympiade in Paris im Jahre 2024.

Nachdem Jocelyne Nicoly, Referentin für die Städtepartnerschaft mit Prades, ihm für seine Wiederwahl gratuliert hatte, schrieb Jean Castex, er wolle sich bald mit dem zukünftigen Kitzinger Oberbürgermeister in Verbindung setzen.


(Für weitere Daten siehe Link: http://gernews24h.com/coronavirus-wer-ist-jean-castex-der-minister-fur-dekonfinierung/)

 

Bei Restaurierungsarbeiten am Sarkophag der Heiligen Hedwig in der Basilika von Trebnitz wurde ein sensationeller Fund gemacht.

 

Foto Willi Paulus
 

Die Heilige Hedwig war einmal Kitzingerin

Sensationsfund in der Partnerstadt Trebnitz

Kitzingen/Trebnitz (pau) Ein Sensationsfund in der polnischen Partnerstadt Trebnitz (Trzebnica) sorgte unlängst für große Freude. Bei Restaurierungsarbeiten in der Basilika in Trzebnica wurden überraschend die sterblichen Überreste der Heiligen Hedwig von Schlesien entdeckt. Große Freude auch in Kitzingen, denn Hedwig war auch einmal eine Kitzingerin. Die Heilige Hedwig zählt zu den bekanntesten Heiligen in Deutschland und Polen. Im Jahre 1174 wurde Hedwig im bayerischen Andechs geboren. Im Benediktinerinnenkloster Kitzingen genoss sie ihre Erziehung durch die Ordensschwestern. Das Kloster Kitzingen galt in seiner Zeit weit und breit als eine der besten Bildungseinrichtungen, vor allem für adelige Töchter. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie mit dem schlesischen Herzog Heinrich I. verheiratet und lebte und wirkte seither segensreich in Schlesien. Dieser Berührungspunkt mit Kitzingen sorgte dafür, dass die Partnerschaft zwischen Trebnitz und Kitzingen entstanden ist. Maßgeblich vorangetrieben wurde sie durch den Trebnitzer Pater Professor Antonie Kielbasa, der erstmals Kontakt zur katholischen Kirche St. Johannes in Kitzingen suchte. Immer wieder besuchten inzwischen Kitzinger Delegationen den beeindruckenden Sarkophag der Heiligen Hedwig in der Trebnitzer Basilika. Wie mehrere polnischen

Medien berichteten, wurde der Sarg mit den Gebeinen von Konversatoren zufällig entdeckt. Zwar wußte man, dass die Heilige nach ihrem Tod im Jahr 1243 in dem von ihr gestifteten Gotteshaus bestattet war, der genaue Ort war allerdings unbekannt. Die Reliquien galten wohl seit 1764 als verschollen. Der Sarkophag war bisher eher als symbolische Ruhestätte zu

sehen. Als sich an den Außenwänden des fast 350 Jahre alten Steinsargs aus schwarzem Marmor kleine Risse zeigten, ging man der Sache auf den Grund. Aufmerksamkeit weckte bei den Untersuchungen eine hellere Stelle zwischen den Säulen des Sargophags. Unter einer Schicht Sandstein und Kohle, die wohl vor Feuchtigkeit schützen sollte, wurde eine kleine silberne Schatulle mit den Reliquien entdeckt. Die Inschrift ließ keine Zweifel zu: er barg die Gebeine der Patronin von Schlesien. Die Jahreszahl 1764 weist auf die letzte Öffnung des Grabes während eines großen Umbaus der Basilika hin. Man nimmt an, das die Gebeine damals von der ursprünglichen Ruhestätte in den nun entdeckten Sarg übertragen wurden.

Patronin der Versöhnung zwischen Deutschen und Polen

Hedwig galt als ein Vorbild christlicher Nächstenliebe. 1202 gründete sie die Zisterzienserinnenabtei in Trebnitz und trat nach dem Tod ihres Mannes 1238 in das Kloster ein, wo sie 1243 starb. Bereits 1267 wurde sie von Papst Clemens IV. heiliggesprochen.

Reliquien von ihr befinden sich unter anderem im Kloster Andechs und in der ihr geweihten Hedwigs-Kathedrale in Berlin.

In Polen heißt die Heilige "Jadwiga" und ist Schutzpatronin von Schlesien und Andechs sowie des Bistums Görlitz. Da sie in beiden Ländern verehrt wird, gilt Hedwig auch als Patronin der Versöhnung zwischen Deutschen und Polen.


Text und Foto: Willi Paulus

 

 

Vortrag von Prof. Dr. Martin Korte, Neurobiologe und Lernforscher

 Freitag, 6. März, 19.00 Uhr, Alte Synagoge Kitzingen,

Eintritt frei

Veranstalter: Freundeskreis der Partnerstädte Kitzingen e.V. & Volkhochschule Kitzingen

Mehr: Vortrag.PDF

 

 

Jahresberichte 2019

1. Vorsitzender Bernd Moser

Karin Winkler (Montevarchi)

Jocelyne Nicoly (Prades)

Klaus Lux (Trzebnica)

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020

am Montag, 3. Februar 2020 um 19:30 Uhr !!!

im Rathauskeller (Eingang Markt)

(Wg. eines Vorspielabends der Musikschule die Rathaushalle bitte erst ab 19:15 Uhr betreten!)


Sehr geehrte Mitglieder,

liebe Freundinnen und Freunde unserer Partnerstädte,

es ergeht herzliche Einladung zu unserer alljährlichen Jahreshauptversammlung.

Als Tagesordnung schlage ich vor:

 

Tagesordnung

1. Begrüßung

2. Genehmigung der Tagesordnung

3. Totengedenken

4. Jahresrückblick 2019 und Ausblick 2020 der Mitglieder des Vorstandes

4.1 1. Vorsitzender H. Bernd Moser

4.2 Stv. Vorsitzende Fr. Karin Winkler für Montevarchi

4.3 Stv. Vorsitzende Fr. Jocelyne Nicoly für Prades

4.4 Stv. Vorsitzender H. Claus Lux

5. Bericht des Schatzmeisters H. Günter Voit

6. Aussprache

7. Bericht der Revisoren und Entlastung des Vorstands

8. Wünsche und Anregungen


Die Damen und Herren des Vorstandes freuen sich auf Ihr Kommen.

Für Getränke und Knabbergebäck ist wieder gesorgt.


 

Mit herzlichen und partnerschaftlichen Grüßen


Bernd Moser, 1. Vorsitzender

Jahresrückblick 2019 und Ausblick auf Aktivitäten 2020

"Die Demokratie setzt die Vernunft im Volk voraus, die sie erst hervorbringen muss"

Karl Jaspers



Liebe Freundinnen und Freunde unserer Partnerstädte,

am 8. Oktober diesen Jahres geschah, was fast 75 Jahre nach dem Ende der eiskalt geplanten und systematisch exekutierten Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland nicht mehr für möglich gehalten wurde. Ein bis an die Zähne bewaffneter Rechtsextremist attackierte in Halle am helllichten Tage eine Synagoge, um ein Blutbad anzurichten. Aufgrund der robusten Eingangstür gelang es ihm nicht ins Innere der Synagoge vorzudringen. Dennoch ermordete er 2 Menschen, bevor er festgenommen werden konnte.

In einer kürzlich veröffentlichten Studie des Jüdischen Weltkongresses ist festgehalten,

dass 27% der Deutschen antisemitisches Gedankengut haben,18% der sogenannten Eliten und

41% meinen, Juden redeten zu viel über den Holocaust.

Laut eines Berichts des Bundeskriminalamtes gibt es gegenwärtig in Deutschland im Schnitt 5 antisemitische Angriffe pro Tag. Das waren für 2018 1799 Fälle und davon wurden 1603 dem rechtsextremistischen Täterspektrum zugerechnet.

Dies alles und vor allem die Tat von Halle führte in Politik und Medien in üblicher Weise und gleichsam reflexartig zu den gewohnten "Betroffenheitsäußerungen" wie: "gefährlich", "erschütternd" , "Schande" - und bei den Vertreterinnen und Vertretern in der Politik zur Anordnung der dauerhaften polizeilichen Bewachung von jüdischen Einrichtungen, Appellen zur Solidarisierung mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, zum Aufruf an die Zivilgesellschaft nach Engagement für den demokratischen Rechtsstaat und zur Forderung nach konsequenter Anwendung bestehender Gesetze bzw. Verschärfung des Strafrechts.

Nach den Erkenntnissen der Fachleute hat sich der prozentuale Anteil der Bürgerinnen und Bürger, die einem antisemitischen Weltbild anhängen, in unserem Land seit 1945 nicht entscheidend verändert.

Gleichzeitig ist es einer Partei gelungen in alle deutsche Landesparlamente und den Bundestag einzuziehen, die gerichtsnotorisch verbrieft, als zumindest in Teilen "rechtsextremistisch" bezeichnet werden kann.

Dies veranlasste führende Politiker, wie z. B. den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt dazu, bezüglich der dringend notwendigen, politischen Entscheidungen z. B. zum Klimawandel zur Zurückhaltung aufzurufen - aus Angst vor einer möglichen Zunahme der Vertreterinnen und Vertreter in den Parlamenten eben dieser populistischen bis rechtsextremen Partei und einer, wie er meinte, damit drohenden Unregierbarkeit des Landes.

Solche Aussagen müssen jeden Demokraten erschüttern!

Treibt die Demokratie in Deutschland und den weiteren Ländern der sogenannten "Freien Welt", gleichsam wie ein steuerloses Schiff auf stürmischem Meer - zwischen Skylla = Rechtspopulismus und Charybdis = unaufhaltsame Zerstörung der Umwelt? Gibt es diese Zwickmühle, der ausweglosen Wahl zwischen zwei unausweichlichen Gefahren? Haben die politisch Verantwortlichen Angst vor dem Votum der Wählerinnen und Wähler?

Bezogen auf die Frage der "Nachhaltigkeit" und des nicht nur drohenden, sondern manifesten "Klimawandels" ist festzuhalten, dass es vor beinahe 50 Jahren bereits klare Signale für die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gab. Die "Konferenz über die Umwelt des Menschen", Stockholm 1972, die erste Veröffentlichung der internationalen Wissenschaftler des "Club of Rome", "Grenzen des Wachstums" 1973, und die Mahnungen zur Abkehr von der Idee des quantitativen zugunsten eines qualitativen Wachstums und einem Ausgleich zwischen der reichen nördlichen und armen südlichen Hemisphäre der Welt von visionären Politikern wie Olof Palme und Willy Brandt wurden weitgehend ignoriert und ausgeblendet. Man hörte sich die Themenbeschreibung durch die junge Ministerpräsidentin Indiens, Indira Gandhi, freundlich an, die als Hauptprobleme "die Gier der Reichen und die Armut und das Elend der Armen " benannte. Anstatt sich der dringenden Herausforderung einer gerechten Verteilung zwischen Reich und Arm zu stellen, entschied man sich für ein "weiter so", das dem sarkastischen Spruch folgte und in Teilen noch folgt, "dass die Armen der reichen Länder den Reichen der armen Länder spenden"!

In diesem Zusammenhang kann man sicherlich von einem eklatanten Versagen der politischen Klasse in den Demokratien des Westens im allgemeinen und in unserem Lande im besonderen sprechen. Der renommierte Historiker und Vorurteilsforscher Prof. Dr. Wolfgang Benz sprach in diesem Zusammenhang bereits in den 80-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von "organisierter Verantwortungslosigkeit"!

Der nicht nur in unserem Lande verbreitete Antisemitismus wird dabei auch heute noch gerne, und in unserem Lande gegenwärtig von einer Partei immer dreister als Vorurteil und Politikmuster gepflegt, um Emotionen zu befördern und von eigenen Interessen abzulenken.

Gab es in der jungen Bundesrepublik ein Versagen von Politik und Staat, welches Überzeugungen und Denkmuster des Nationalsozialismus weitergab und damit das nötige bis ausreichende Wachstum von Vernunft in unserer Demokratie zumindest nicht gefördert, oder gar verhindert hat?

In seiner Dankesrede zur Verleihung des Georg-Büchner-Preises 2019, äußerte der Preisträger, der Schweizer Dramatiker und Autor Lukas Bärfuss in brachialer Offenheit:

Das Problem sei, dass es so etwas wie eine Entnazifizierung nie gegeben habe, und stattdessen die Kontinuität der nationalsozialistischen Eliten nach 1945 ungebrochen gewesen sei. "Sie sind also nicht plötzlich wieder da, die Nazis und ihr Gedankengut sind überhaupt nie weg gewesen, und jeder Demokrat, der darüber staunt, sollte sich vielleicht fragen, warum er es vergessen hat, und vor allem, wer uns all dies in Zukunft ins Gedächtnis rufen wird."

Mit dem letzten Teil seiner Aussage wies er darauf hin, dass die Zeitzeugen, die Überlebenden der Konzentrationslager bald nicht mehr unter uns weilen werden, um nachfolgenden Generationen das ungeheuerliche Geschehen anhand persönlicher Zeugnisse nahe zu bringen.

Auf zwei Faktoren ist im Zusammenhang mit einem möglichen "Strukturversagen" hinzuweisen.

Nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Mai 1945 verfügte der Alliierte Kontrollrat, als oberste Regierungsgewalt im nach-nationalsozialistischen Deutschland, vor allem die Aufhebung aller nationalsozialistischen Gesetze, die Bestrafung der Hauptschuldigen in den "Nürnberger Prozessen" und weiteren Kriegsverbrecherprozessen und die "Entnazifizierung". Letzteres Projekt sollte ehemalige NS-Verbrecher bestrafen und aus dem öffentlichen Dienst entfernen. Darüber hinaus sollten Gesellschaft, Bildung, Kultur, Presse, Politik und Wirtschaft von der nationalsozialistischen Ideologie "gereinigt" (purify, épurer) werden. In den Zonen der Besatzungsmächte wurde diese "Re-Education" mit verschieden starkem Eifer betrieben und rückte im Verlauf des sich zuspitzenden Ost/West-Konflikts zwischen den USA und der Sowjetunion, der deutsch-deutschen Teilung in 1949, bald in den Hintergrund.

Das "Entnazifizierungsschlussgesetz", vom Deutschen Bundestag, bei zwei Enthaltungen bereits am 10. April 1951 verabschiedet, und zwei Amnestiegesetze, 1949 und 1954, sorgten dafür, dass fast 1,2 Mio ehemalige Nazis, mit Ausnahme der Gruppe "Hauptschuldige" und "Belastete", nicht nur wieder auf freien Fuß kamen, sondern in Verwaltung, Justiz und Polizei wieder eingestellt wurden. Dabei unterstützten sich Cliquen und Seilschaften gegenseitig, es wurden neue Identitäten geschaffen und "Persilscheine" ausgestellt. Der Publizist Ralph Giordano nannte dies einmal "Zweite deutsche Schuld".

Das führte z. B. dazu, dass noch am Ende der 1950-er Jahre 45 der 47 leitenden Positionen des Bundeskriminalamtes von ehemaligen Nazis besetzt waren und 33 dieser Führungsbeamten sogar zum vormaligen Führungspersonal der SS gehörten.

In der Bildungssoziologie gibt es den Begriff des "Generationentransfers", dessen Erkenntnisse inzwischen auch durch die Neurowissenschaften gestützt werden. Er bezeichnet nichts anderes als die bekannte Tatsache, dass Kinder von ihren Eltern lernen, was letztere wiederum teilweise von ihren Vorfahren aufgenommen haben. Gleiches gilt auch für Gruppenverhalten. Anders ausgedrückt muss daraus gefolgert werden, dass das "älteste religiöse, kulturelle, soziale und politische Vorurteil" des Antisemitismus durch diese, sarkastisch ausgedrückt, ungebrochene Kontinuität in der Gesellschaft der Bundesrepublik zumindest nicht abgeschwächt wurde. Die bereits an anderer Stelle genannten Zahlen sind ein eklatanter Beleg dafür!

Die transparente Aufarbeitung der Verstrickungen der christlichen Kirchen und der verschiedenen Institutionen des Staates in das System des Nationalsozialismus begann sehr spät, oft erst im neuen Jahrtausend, z. B. für das BKA. Als erschütternder Ausweis für das mangelnde Bewusstsein, ja die Ignoranz offizieller Stellen, darf die Antwort des Innenministeriums auf eine einschlägige parlamentarische Anfrage aus dem Jahr 2001 dienen, als der Sozialdemokrat Otto Schily Minister war. Sie lautete: "Das BKA hat keine nationalsozialistische Vergangenheit. Es ist erst im Jahre 1951 gegründet worden."

Im Zusammenhang mit Erziehung wird häufig beklagt, dass in der Familie zunehmend weniger "erzogen" würde und das nicht nur in sogenannten "bildungsfernen" Milieus. Gleichzeitig beklagen viele Pädagogen, dass die Schule die Defizite der familialen Förderung und Formung nicht alle ausgleichen könne.

Festzuhalten ist, dass Deutschland bei den Ausgaben für das Bildungswesen im Ländervergleich schlecht abschneidet. Nach den Zahlen der Weltbank von 2010 gab Deutschland im Verhältnis zum BIP (Bruttoinlandsprodukt) 5,1 % für die Bildung aus. Dänemark 8,7%, Schweden 7%, Finnland 6,8% und die Niederlande 5,9%. Vor kurzem beklagte der unterfränkische Vorsitzende des Bayerischen Lehrer-und Lehrerinnenverbandes, dass in unseren Schulen keine Erziehung zur Demokratie stattfände, d.h. Erziehung zu Mut und Kritikfähigkeit, ausreichende Aufklärung über das Funktionieren unseres Staates, das Zusammenwirkens der gesellschaftlichen Akteure, und die Vermittlung eines vernetzten Wissens über die Zusammenhänge von Gesellschaft und Umwelt.

Liebe Freundinnen und Freunde,

wenn der Bundespräsident im Zusammenhang mit dem immer unverschämter auftretenden Antisemitismus in Deutschland die schweigende Mehrheit dazu aufruft "endlich laut zu werden", so reicht das nicht aus. Die große Politik ist gefordert, endlich den Mut aufzubringen, die Weichen für mehr Demokratie und Gerechtigkeit zu stellen - auch gerade für den Erhalt unserer natürlichen Umwelt und sich endlich bewusst zu werden, dass "politische Mehrheiten die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen" wie es der Astrophysiker Harald Lesch gesagt hat.

Liebe Freundinnen und Freunde,

die satzungsgemäßen Anliegen unseres Vereins fordern unser bürgerschaftliches Engagement für ein gutes Miteinander zwischen den Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern, die eines eint: der Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben in einer lebenswerten Welt. Im gegenseitigen Austausch mit unseren Freundinnen und Freunden sollten wir immer wieder deutlich machen, dass dies nur auf der Grundlage von Respekt, Toleranz und Freiheit gegenüber allen Menschen geschehen kann. Es muss uns jedoch bewusst sein, dass die Freiheit auch das Recht späterer Generationen beinhaltet, in einer noch intakten Umwelt zu leben. Das bedeutet wohlverstanden und logisch, dass unser heutiges Wirtschaften und Handeln die Welt unserer Kinder und Kindeskinder so bewahren muss, dass diese auch noch in einer menschenwürdigen Welt leben können. Wir dürfen es nicht zulassen, dass die heutigen, politischen Entscheidungsträger dies aus Mangel an Mut und Angst vor Machtverlust unterlassen, anstatt die nötigen Entscheidungen zu treffen nachdem sie vorher transparent dafür geworben haben. "Progressive Politik muss Wege finden, transnationale demokratische Macht zu generieren, und es wäre gut, zumindest in Europa damit anzufangen" (Prof Dr. Rainer Forst). Die neue Kommissionspräsidentin der EU scheint die Signale der Zeit erkannt zu haben - ein Hoffnungsschimmer?

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Partnerstädte,

auch in 2019 haben wir danach getrachtet, unseren Ansprüchen zu genügen, den Austausch und die Verständigung zwischen den Menschen zu fördern und auf diesem Wege das gegenseitige Verstehen weiterzubringen.

Unser Bemühen für ein Europa des Friedens, der demokratischen Werte und sozialen Gerechtigkeit, das als politischer Akteur diese Werte auf der Weltbühne zur Geltung bringt, fand im Vorfeld der Europawahlen seinen Ausdruck in einer Podiumsdiskussion. Zusammen mit der Europa-Union im Landkreis Kitzingen lud unser Verein am 8. März 2019 zu einer Podiumsgespräch ein. Zum Thema "Europa - Herausforderung, Chance und Notwendigkeit" diskutierten unter der Gesprächsleitung von Herrn Folker Quack, Mitglied der Chefredaktion der Main-Post: Frau Prof. Dr. Gisela Müller-Brandeck-Bocquet, Inhaberin des Jean-Monnet-Lehrstuhls für Europaforschung und Internationale Beziehungen an der Universität Würzburg, Herr Andrzeij Osiak, Generalkonsul der Republik Polen aus München und Herr Markus Rinderspacher, europapolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bayer. Landtag.

In der Zeit vom 12. bis 17. Juni 2019 fand unter der bewährten und kompetenten Leitung von Frau Nicoly eine Bürgerfahrt in unsere französische Partnerstadt Prades statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten dabei nicht nur die immer wieder attraktive Kulturlandschaft des Südwestens Frankreichs und die bekannt herzliche und großzügige Gastfreundschaft unserer Freundinnen und Freunde in Prades genießen, sondern auf dem Hinweg in der Provence auch noch auf den Spuren eines der Wegbereiter der modernen Malerei wandeln - Vincent van Gogh.

Die in diesem Jahr wohl bedeutsamste Veranstaltung für unseren Verein, war die Feier zum 10-jährigen Jubiläum unserer Partnerschaft mit unseren Freundinnen und Freunden aus dem polnischen Trzebnica/Trebnitz. In der Zeit vom 28. Juni bis zum 2. Juli 2019 hielten sich die offiziellen, kulturellen und persönlichen, sozialen Höhepunkte die Waage. Die eindrücklichen Veranstaltungen und vertiefenden Begegnungen waren Ausdruck einer lebendigen Partnerschaft, zum Nutzen aller. Angesichts ihrer Wehmut im Augenblick des Abschieds, wollte eine polnische Freundin deshalb wissen, wie denn der deutsche Ausdruck für diese Gefühle hieße - Abschiedsschmerz!

Das alljährliche Rendezvous der Sinne, diesmal am 27. September 2019 in der Rathaushalle, wurde wieder gut angenommen. Die in diesem Jahr Franken gewidmete Veranstaltung erfuhr im Ablauf diesmal eine stärkere Betonung des musikalisch, künstlerischen Beitrags und wurde als "sehr gelungen" empfunden.

Zum Abschluss des Jahres boten wir, zusammen mit der Vhs Kitzingen und unter der Leitung der beiden Damen Nicoly/Rauh, am 9. November einen Besuch der Ausstellung "Making van Gogh" im Städel-Museum Frankfurt an. Geführt von einer hoch sachkundigen Fachfrau konnten die Interessierten einen geglückten Überblick über das Werk des Künstlers und spannende Einblicke in seinen Einfluss auf die nachfolgenden Künstlergenerationen gewinnen.

Unsere bisherigen Bemühungen zur Wiederbelebung unserer Partnerschaft mit Montevarchi fanden bis vor einem Monat nicht die gewünschte Resonanz. Mit Datum vom 8. November 2019 schickte mir die von Seiten der Verwaltung in der Stadt Montevarchi zuständige Frau Lia Vasarri eine Mail, um anzufragen, ob sie, gemeinsam mit dem stv. Bürgermeister von Montevarchi, Stefano Tassi, in der Zeit vom 20. Dezember bis 23. Dezember diesen Jahres, die Weihnachtsgrüße der Stadt an die Stadt Kitzingen und den Freundeskreis überbringen könnten. Diese Möglichkeit hatte sie bereits im Oktober in einem Telefongespräch kurz angedeutet. Nach Absprache mit der Stadt Kitzingen werden wir nun kurz vor Weihnachten, nach inzwischen mehr als 4 Jahren, wieder einen hoffentlich fruchtbaren Austausch zur schrittweisen Wiederaufnahme unserer partnerschaftlichen Beziehungen beginnen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie all die Jahre möchte ich Ihnen an dieser Stelle erneut für Ihre Treue zu unseren Ansprüchen und Werten danken!

In gleicher Weise gilt mein ausdrücklicher Dank all den Gastfamilien, die Sie in 2019 erneut großzügige Unterstützer und Gastgeber unserer Gäste waren. Sie haben durch Ihr unbeirrbares Wirken unsere Partnerschaften weiterentwickelt und damit einen wertvollen Beitrag zum Werden des europäischen Hauses erbracht.

Mein besonderer Dank geht an die Dame und die Herren aus dem städtischen Hauptamt, Frau Spiller, Herrn Müller, Herrn Richard und Herrn Hartner. Sie haben in stets freimütiger, natürlicher und einnehmender Weise Ihren unverzichtbaren Anteil zum Erfolg unserer Unternehmungen beigetragen.

Zu guter letzt danke ich meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand, den Damen Nicoly, Baumgartner-Sauer und Winkler sowie den Herren Lux, Voit und dem "elder Vorstandsmitglied" Paulus mit GattInnen/Partnerin und Familien für ihre gewohnt engagierte, sorgfältige und stete Arbeit und Unterstützung.

Liebe Freundinnen und Freunde,

freuen wir uns nun gemeinsam auf die Aktivitäten in 2020, die wieder die eine oder andere Überraschung bereit halten:

1. Montag, 3. Februar 2020, 19:00 Uhr

Jahreshauptversammlung im Rathauskeller

Gesonderte Einladung folgt!

2. Freitag, 6. März 2020, 19:00 Uhr, Alte Synagoge

Gewohnheiten, Routinen und Süchte.

Die Macht des Unbewussten und wie man ihr begegnet

Vortrag von Prof. Dr. Martin Korte, TU Braunschweig

Gemeinsame Veranstaltung des Freundeskreises mit der Vhs Kitzingen.

Gesonderte Einladung folgt!

3. 26. Juni - 30. Juni 2020

Besuch unserer Freundinnen und Freunde aus Prades

Genauere Information folgt!

4. 11. September - 15. September 2020

Besuch unserer Freundinnen und Freunde in Trzebnica/Trebnitz

Gesonderte Einladung folgt!

5. Mögliche weitere Veranstaltung im Herbst 2020

Rahmen und Thema möchten wir gerne gemeinsam mit Ihnen am 3. Februar 2020

diskutieren!

6. Freitag, 25. September 2020, 19:00 Uhr in der Rathaushalle

Rendezvous der Sinne mit Frankreich als Thema

Gesonderte Einladung folgt!

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Partnerstädte,

wir freuen uns darauf, dass Sie uns auch 2020 wieder mit großem Interesse, Engagement und großartiger Unterstützung begleiten werden. Dafür Ihnen schon an dieser Stelle herzlichen Dank. Wie immer wiederhole ich meinen Dank auch ganz ausdrücklich dafür, dass Sie unserem gemeinsamen Anliegen als tätige Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr weiter die Treu gehalten haben.

Im Namen meiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Vorstand und ganz persönlich wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben noch vielfältige Freude an Momenten des Innehaltens im Advent, ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihnen wichtiger lieber Menschen und ein Neues Jahr 2020, das Ihnen bestmögliche Gesundheit und viel Zufriedenheit schenken möge -

und unserer zunehmend bedrohten Welt viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, die aus Liebe zu ihrem nächsten ihrer Hoffnung auf friedlichere und gerechtere Verhältnisse für Mensch und Umwelt durch ihr eigenes einfühlsames, beharrliches und unüberhörbares Tun Nachdruck verleihen

und damit die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unmissverständlich dazu auffordern, endlich zügig die unabdingbaren Weichenstellungen vorzunehmen, damit auch unsere Kinder und Kindeskinder noch in einer lebenswerten Umwelt existieren können!

Vive l'amitié franco-allemande!

Viva l'amicizia fra Italia e Germania!

Niech zyje przyjazn!

Es lebe und wachse das Verständnis und die Freundschaft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern unserer Städte und Länder!



Ihr





Bernd Moser

1. Vorsitzender





















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Aktivitäten im Jahr 2019

 

Gruppenreise mit der VHS-Kitzingen auf den Spuren van Goghs

in Frankfurt im Städel-Museum am 9. November 2019

 

 

 

Flug und Reise nach Prades durch die Provence

Kitzingen, 26. Juni 2019

Liebe Prades -Reiseteilnehmer,
 

heute E-Mail aus Prades erhalten, nachstehend der Presseartikel in der Prader Zeitung über den Besuch unsere Gruppe in der Partnerstadt.
Meine Kollegin Annie Kiel und die Pradeer freuen sich schon auf die Begegnung nächstes Jahr in Kitzingen.

Liebe Grüße
Jocelyne Nicoly
 


Presseartikel aus dem L'INDÉPENDANT

Les amis de Kitzingen en visite à Prades

Une quinzaine de Kitzingers se sont rendus en Conflent pour une visite de quelques jours. Arrivés en avion à Marseille depuis Francfort et après la visite guidée d’Arles, par Jocelyne Nicoly, présidente bilingue du Jumelage à Kitzingen, leur autocar est arrivé dans la commune ccueillis par le comité de jumelage Prades Kitzingen. Un apéritif-dînatoire attendait les Kitzingers qui étaient répartis chez les habitants pour la durée de leur séjour. Michèle Kiel, présidente du jumelage expliquait : "Depuis plus de 30 ans le jumelage a été créé. La matinée de samedi a été réservée au marché des producteurs bio puis d’Eus, suivie à midi d’une fideua et l’après-midi de la visite de Villefranche et Vernet". Klaus Heisel, premier adjoint et son épouse ont représenté le maire de Kitzingen lors de la réception officielle par la municipalité. La journée de dimanche, sous le soleil, entraînait le groupe franco-allemand pour une balade au marché de Collioure, sur les pas des peintres fauvistes et à Banyuls. Ils sont repartis le lundi rejoindre l’aéroport de Blagnac pour s’envoler vers la Franconie.

 

Correspondant

Einladung in die Partnerstadt Prades

„Carrières de lumière“ (Lichtsteinbrüche), audiovisuelle Schau

 

REISE vom Mittwoch, 12.Juni bis Montag 17. Juni 2019


Der Freundeskreis der Partnerstädte organisiert vom 12. bis 17.06.2019 eine Bürgerfahrt zu der französischen Partnerstadt Prades, diesmal durch die Provence.

(Ausstellung Van Gogh in den Carrières de lumière)


 

Mittwoch, 12. Juni

- Busanreise zum Flughafen Frankfurt/Main

- Abflug mit Lufthansa um 16h30, Ankunft in Marseille um 18.00h. Weiterfahrt nach Arles mit Bus, wo wir 2x übernachten werden. Arles steht nicht nur im Herzen der Provence, sondern blickt auf 2000 Jahre Geschichte zurück. Schon bei den Römern galt Arelate (Arles) mit seinem Amphitheater, Theater, Forum, Thermen, Forum und Stadtmauer als das Rom in Gallien. Die herrliche Altstadt (seit 1981 auf der Liste des Weltkulturerbes) beherbergt das Kloster Saint-Trophime mit seinem Kreuzgang, der zu den schönsten Frankreichs zählt, sowie das Museum Réattu mit modernen Kunstwerken, u.a. 57 Zeichnungen von Picasso (selbst übergeben) und die Fondation Van Gogh.


Donnerstag 13. Juni

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus zu der 800-jährigen romanischen Zisterziensabtei von Sénanque, die sich inmitten von Lavendelfeldern befindet.

Dann folgt einekurze Fahrt zu einem der schönsten Künstlerstädtchen hoch auf einem Felsen liegt: Gordes, mit engen Gassen und schattigen Terrassen. Nach der Mittagspause erleben wir eine ockerfarbene Felslandschaft, das „Colorado“ im Roussillon. Bei dem Stadtbummel erleben wir die malerischen Häuser mit den Fassaden in ihren warmen Tönen. Die Weiterfahrt führt uns nach les Baux-de-Provence, zu der größten Burgruine der Provence, einst ein Zufluchtsort der Protestanten im 17. Jahrhundert. Nach kurzem Aufenthalt kommen wir zu den „Carrières de lumière“ (Lichtsteinbrüche), wo wir eine audiovisuelle Schau in Multivision genießen werden.

Die Gemälde von Van Gogh in seinen 10 letzten Jahren in XXL-Format werden dargestellt und animiert (siehe Bild oben).


Freitag 14. Juni

Nach dem Frühstück gehen wir auf die Spuren van Gogh in der Altstadt vonArles. Dann verlassen wir diese schöne Stadt in Richtung Sète, das Venedig Südfrankreichs am Mittelmeer. Wir haben 2 Stunden Aufenthalt. Gegen Abend werden wir von unseren Freunden in Prades erwartet.


 

Bis Montag 17. Juni gestalten unsere Freunde in Prades das weitere Programm für uns.


 

Montag 17. Juni

Abfahrt gegen 08.00 Uhr von Prades nach Toulouse zum Flughafen. Unterwegs Aufenthalt in Carcassonne mit seiner mittelalterlichen Befestigungsanlage.

 

Abflug von Toulouse um 14h35/Ankunft in Frankfurt/Main um 16h25

Bustransfer nach Kitzingen.


 

Diese Reise beinhaltet folgende Leistungen :

- Bustransfer von Kitzingen zum Flughafen Frankfurt/Main

- Hinflug Frankfurt/Main-Marseille und-Rückflug Toulouse-Frankfurt/Main (mit Lufthansa)

- Transfer vom Flughafen Marseille zum Hotel in Arles

- 2 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel in Arles mit Frühstücksbüffet und im Doppelzimmer;
(Einzelzimmer auch möglich:Zuschlag insgesamt 100,00 euros)

- Ausflüge wie angegeben, Eintritte in Arles und „Carrières de lumière“

- Busfahrt nach Prades über Sète, das Venedig im Südfrankreich (Ausflug)

- Aufenthalt in Prades im privaten Quartier und mit Vollverpflegung sowie Ausflügen (Programm noch nicht bekannt)

- Bustransfer von Prades zum Flughafen von Toulouse (mit Halt in Carcassonne)

- Bustransfer vom Flughafen Frankfurt/Main nach Kitzingen

     

Preis pro Person: 550,00 Euro (im Doppelzimmer in Arles), 550,00 Euro (im Einzelzimmer in Arles)


 

Nähere Auskunft erteilt Jocelyne Nicoly (Tel. 09321-3880307)


 

Schriftliche Anmeldung erfolgt mit nachstehendem Formular und Überweisung einer Anzahlung von 150,00 Euros sobald wie möglich auf das Konto des „Freundeskreis der Partnerstädte“:


________________________________________________________________________________________________________________

 

 

Freundeskreis der Partnerstädte Kitzingen e.V.

Sparkasse Mainfranken Würzburg

IBAN-Nr. DE95790500000042075382

Kennwort: Reise Prades 2019


 

Anmeldung


 

Name:...........................................

Vorname:......................................

Adresse:.........................................................................................

...................................................................................................

Telefon-Nr.:...................................

E-Mail:..........................................

(bitte senden an: Frau J.Nicoly, Herrnstr. 11, 97318 Kitzingen)

 

 

 

 

 

Jahresbrief 2018 und Ausblick auf das Jahr 2019 von Bernd Moser, 1. Vorsitzender

 

Kitzingen, 7. Dezember 2018



 

"Mensch sein heißt Verantwortung fühlen: sich schämen beim Anblick einer Not, auch wenn man keine Mitschuld an ihr hat;... seinen Stein beitragen im Bewusstsein, mitzuwirken am Bau der Welt"

Antoine de Saint-Exupéry



 

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Partnerstädte,

diese Worte von Saint-Exupéry nehmen auf, was sich bei Lukas 10.11 auf die Frage nach der Voraussetzung für ein ewiges Leben in der Antwort des auch selbst fragenden Schriftgelehrten findet: "Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben... und deinen Nächsten, wie dich selbst!" Jesus Christus erwidert darauf: "Du hast recht geantwortet, tue das, so wirst du leben."

"Leben", gemeint als "wahres Leben" im Dienst am Nächsten?

Oder "Leben" wie es Camus für sich definiert hat: "Apprendre à vivre et à mourir et pour être homme, refuser d'être Dieu" - "Lernen zu leben und zu sterben und, um Mensch sein zu können, nicht Gott sein zu wollen"?

Selbst wenn man nicht an den "einen Gott" der drei großen, monotheistischen Weltreligionen glaubt, so gehört doch nicht viel Phantasie dazu sich bewusst zu machen, dass wir in einer Welt leben und Teil der einen Menschheit sind. Der Mensch ist in der Lage, diese unsere Welt durch Waffengewalt oder durch den wahnhaften Glauben an die Möglichkeit eines grenzenlosen Wachstums zu zerstören. Letzterer treibt die Gesellschaften des reichen Nordens der Erdkugel an und findet seine Rechtfertigung in der Illusion, auch dem armen Teil der Weltbevölkerung Wohlstand bringen zu können - und bringt die Welt an den Abgrund.

Die Zeit des Advent, alle Jahre wieder die "besinnliche Jahreszeit" genannt, obwohl doch zunehmend stärker vom Konsum geprägt, ist daher wie alljährlich für mich Anlass, mir über das Thema der Nächstenliebe und Gerechtigkeit Gedanken zu machen - in einer immer komplexeren, d.h. vielschichtigeren, "globalisierten" Welt, in der so vieles, wenn nicht gar alles irgendwie zusammenhängt. Die Globalisierung betrifft jeden Einzelnen von uns, sei es an der Tiefkühltruhe bei Aldi, an der Zapfsäule der Tankstelle, in der Begegnung mit unserem Nachbarn, der als Spätaussiedler oder Flüchtling aus Syrien zu uns kam, oder wenn die Niederschläge bei uns ausbleiben. Die Globalisierung ist ganz eng mit der Nächstenliebe, der Gerechtigkeit und der Nachhaltigkeit verbunden. Das eine bedingt das andere.

Nachhaltigkeit ist Gerechtigkeit und erfordert einerseits, das Klima und die Umwelt zu schützen und gleichzeitig den Wohlstandsansprüchen der Armen zu genügen, in unserem Land und weltweit. Dieser zweite Teil wurde bereits anlässlich der ersten Konferenz zum Thema des weltweiten Umweltschutzes im Jahr 1972 in Stockholm, von der jungen Indira Gandhi als Vertreterin der damals sogenannten Dritte-Welt-Länder eingefordert.

Wie steht es heute, 46 Jahre später mit deren Lösung? Angesichts der Zahlen zur Klimaveränderung, die uns gegenwärtig erreichen, angesichts der Kriege und Migrationsströme als deren Folge, angesichts der "Gelbwesten", der "Pegidisten" und des rasanten Anstiegs der Zahl der politischen und ökonomischen Analphabeten in den Demokratien? Letztere sind getrieben von Lebensumständen, die sie als unerträglich wahrnehmen und folgen den nationalistischen Heilsversprechungen der Trumps, Orbans, Erdogans u.a. und schenken deren "Herr im Haus"-Phantasien in einer globalisierten Welt Glauben - und nehmen unsere liberale Demokratie in die Zange und führen zu ihrer Krise - und die Digitalisierung wirkt dabei als Brandbeschleuniger.

Wir müssen also feststellen, dass wir auf dem Weg zur Nachhaltigkeit nicht wirklich weitergekommen sind. Prof. Dr. Dr. Radermacher, Mathematiker und einer der Vertreter des Club of Rome hat es einmal so formuliert: "Nichtwissen macht Dinge erträglich, die wir nicht mehr erträglich finden, wenn wir um deren Ursachen wissen". Ich füge hinzu: und zum einen Angst haben vor einer Welt, die wir nicht verstehen und zum anderen kein Vertrauen mehr haben in den Mut und die Fähigkeit der handelnden Politiker, diese Ursachen zu stoppen, zu verändern und letztlich dem Gebot der Nachhaltigkeit zu genügen! Karl Jaspers hat es auf den Punkt gebracht, als er sagte, dass Demokratie im Volk die Vernunft voraussetze, die sie erst schaffen müsse! Mangelhaftes Wissen und ungenügende politische Bildung der Bürgerinnen und Bürger, gepaart mit wirklicher oder empfundener Benachteiligung als Nährboden für Unzufriedenheit trifft auf handelnde Politiker, die verblendet sind oder nicht den Mut haben, den Menschen "reinen Wein einzuschenken" und sich andererseits bewusst zu machen und danach zu handeln, dass es nicht möglich ist, der ökonomisch und nachrichtlich globalisierten Welt mit allein nationalen Mitteln, nationaler Politik zu begegnen. Der Politologe und Philosoph Prof. Rainer Forst hat es, meine ich, präzise benannt:

"...hier kommen wir auf den Kern der strukturellen Krise. Wir leben in einer Zeit von Macht und Herrschaftsverhältnissen, die globaler Natur sind, aber der normative Denkrahmen, innerhalb dessen wir Politik verstehen, ist auf der nationalen Ebene stehen geblieben". Und er fordert: "Progressive Politik muss Wege finden, transnationale demokratische Macht zu generieren (schaffen), und es wäre gut, zumindest in Europa damit anzufangen...!"

Die sich dramatisch zuspitzende ökologische Krise, die sich erneut abzeichnende Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen und das Aufkommen von disruptiven (sich rasant entwickelnden) Technologien wie der Digitalisierung und Biotechnologie mit dem Vermögen, das Leben zu verändern und zu manipulieren, erlauben der Welt und damit der verantwortlich handelnden Politik keine weitere Verzögerung mehr.

Nachhaltigkeit mit ihren Bestandteilen Klima- und Umweltschutz und weltweite Gerechtigkeit ist nur zu verwirklichen, wenn sie Verbindlichkeit erreicht, Zuständigkeiten regelt und die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Das erfordert die bereits erwähnten transnationalen politischen Strukturen, die daraus entstehenden politischen Gremien und nach dem gegenwärtigen Stand 1.350 Milliarden US-Dollar pro Jahr als Budget. Diese Kosten sind überwiegend durch den reichen Norden der Welt aufzubringen. Wenn die politisch Mächtigen nicht umgehend und den wissenschaftlichen Erkenntnissen folgend, mutig die nötige Richtungsänderung einleiten, werden sie von der Generation unserer Enkel verflucht werden. Auch gerade für die politisch, aber auch ökonomisch Verantwortlichen des reichen Nordens gibt es keine Alternative, denn es ist für sie nicht etwa Generosität oder Altruismus, sondern Ausdruck von "einsichtsvollem Egoismus" wie es ein renommiertes Mitglied des Club of Rome genannt hat. Der Faktor "Weltbevölkerung" Stand 2018 ist dabei berücksichtigt. Sollte sich sein rasanter Anstieg - 1960: 3,1 auf 7,6 Milliarden in 2018 - jedoch durch Tatenlosigkeit ungebremst fortsetzen, drohen der Welt am Ende dieses Jahrhunderts 21 Milliarden Menschen. Mit der Konsequenz des Ansteigens der Anzahl potentieller Klimaflüchtlinge von gegenwärtig 60 Millionen auf dann 1 Milliarde - und diese würden sich wie auch aktuell nach Norden aufmachen. Wollten wir sie mit Mauern oder Zäunen aufhalten?

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wie bereits im vergangenen Jahr werden Sie sich fragen, was das alles mit uns, mit unserem Verein und dessen satzungsgemäßen Anliegen zu tun hat. Nun zum einen ergibt es sich aus meinen vorausgehenden Ausführungen zu unserer einen Welt und andererseits aus unseren Bemühungen um ein gutes Miteinander zwischen den Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern. Immer im Bewusstsein, dass sie auf der Grundlage verschiedener Geschichte, Traditionen und Kulturen sowie persönlichem Leben wahrnehmen, denken und handeln. Im gegenseitigen Austausch sollten wir für eine nachhaltige Welt werben und die Mächtigen durch unser bürgerschaftliches Engagement vor Ort und bei Wahlen stets an ihre Verpflichtung erinnern "Schaden vom Volk abzuwenden" und sie zu umgehendem Handeln auffordern und die Weichen neu zu stellen - damit wir und spätere Generationen menschenwürdig leben können!

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Partnerstädte,

auch im zu Ende gehenden Jahr 2018 waren wir bestrebt unseren Ansprüchen zu genügen, den Austausch und die Verständigung zwischen den Menschen zu fördern und damit das gegenseitige Verstehen zu erweitern.

Am 2. März warb Dr. Markus Grimm vom Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen im Rahmen der World Press Photo-Ausstellung um Interesse und Verständnis für Italien - das schwierige Herz des Südens. Die Ausführungen des Referenten und die anschließende Diskussion ermöglichten einen Überblick über die politischen Strukturen des Landes und eröffneten Einblicke in die historisch-kulturellen Wurzeln der italienischen Nation. Es konnte ein Bewusstsein entstehen für das "lebende" Italien - in Ergänzung zum von Touristen "erlebten" Land und ein Begreifen wachsen dafür, warum es in diesem Land so "läuft wie es läuft".

In der Zeit vom 8. bis 11. Juni dieses Jahres weilte wieder eine wie stets große Delegation in unserer polnischen Partnerstadt. Sie verbrachte ein weiteres Mal unvergessliche Tage in Trzebnica und Umgebung, gekennzeichnet erneut von der bereits kaum zu überbietenden Gastfreundschaft unserer Freundinnen und Freunde. Das betraf die sportlichen, kulinarischen und kulturellen Angebote und die Begegnungen zwischen den Menschen in gleicher Weise. Auch die Beziehungen zwischen den bereits verbundenen Schulen wurden verstärkt. Der in 2019 anstehende Gegenbesuch wird für uns Gastgeber auf allen Ebenen zu einer Herausforderung.

Der Besuch aus unserer französischen Partnerstadt Prades, in der Zeit des Weinfestes vom 21. bis 25. Juni 2018, stellte uns nicht nur aufgrund der ungewöhnlich großen Anzahl von Gästen (56) vor erhebliche organisatorische Anstrengungen, sondern bereicherte Dank der beiden begleitenden französischen Chöre das kulturelle Programmangebot in außergewöhnlicher Weise. Dazu gehörten die musikalische Mitgestaltung eines ökumenischen Gottesdienstes, der Auftritt auf der Weinfestbühne und die spontanen Gesänge am Freundschaftsabend gleichermaßen.

Auf Einladung der Landtagspräsidentin Frau Stamm nahmen Herr Paulus und der 1. Vorsitzende an der Verleihung des Bürgerpreises 2018, des Bayerischen Landtages teil. Wenngleich unsere Teilnahme an dem Wettbewerb nicht mit einem Preis berücksichtigt wurde, fand unsere Bewerbung auf diesem Wege ihre verdiente Würdigung. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch ohne Selbstgefälligkeit feststellen, dass die Aktivitäten unseres Vereins sich nicht verstecken müssen.

Am 15. August des Jahres, in der Zeit von 17:00 bis 21:30 Uhr, übernahm eine Gruppe des Vereins den Ausschank beim 2. StadtSchoppen auf der Alten Mainbrücke. Neben den fränkischen Weinen kamen auch Weine aus den Regionen aller Partnerstädte zum Ausschank und warben für unseren Verein.

Das Rendezvous der Sinne fiel diesmal leider aus Mangel an Interesse aus, wohl u. a. auch weil die aus organisatorischen Gründen erfolgte Vorverlegung des Termins nicht den ursprünglichen Planungen des einen oder der anderen Interessenten/Interessentin entsprach.

Nachdem seit dem politischen Wechsel an der Spitze unserer Partnerstadt Montevarchi, im Frühsommer 2016, der Austausch mit unseren toskanischen Freundinnen und Freunden zum Erliegen kam und wir uns zusammen mit der Stadt zwischenzeitlich immer wieder und auf verschiedenen Ebenen um eine Wiederbelebung bemühten, war ich als Repräsentant der Stadt und des Vereins am 5./ 6. November 2018 zu Gesprächen in der Toskana. Das sich abzeichnende Ergebnis des Wollens von Seiten der Stadt Montevarchi als auch von Seiten eines Teils der Bürgerschaft finden sie weiter unten, in den Ausführungen zum Programm 2019.


Liebe Freundinnen und Freunde,

wie alljährlich und in guter Tradition möchte ich Ihnen an dieser Stelle für Ihre Treue zu unseren Ansprüchen und Werten danken!

In gleicher Weise gilt mein ausdrücklicher Dank all den Gastfamilien, die Sie in 2018 erneut großzügige und engagierte Unterstützer und Gastgeber unserer Gäste waren. Sie haben durch Ihr unbeirrbares Wirken unsere Partnerschaften weiterentwickelt und damit einen wertvollen Beitrag zum Werden des europäischen Hauses erbracht.

Mein besonderer Dank geht an die Dame und die Herren aus dem städtischen Hauptamt, Frau Schlier, Herrn Müller, Herrn Lenhart und Herrn Hartner. Sie haben in stets freimütiger, natürlicher und einnehmender Weise Ihren unverzichtbaren Anteil zum Erfolg unserer Unternehmungen beigetragen.

"Last but not least" danke ich meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand, den Damen Nicoly, Baumgartner-Sauer und Winkler sowie den Herren Lux, Voit und dem "elder Vorstandsmitglied" Paulus mit GattInnen/Partnerin und Familien für ihre gewohnt engagierte, sorgfältige und stetige Arbeit und Unterstützung.

Liebe Freundinnen und Freunde,

freuen wir uns nun gemeinsam auf die zu erwartenden Aktivitäten in 2019, die möglicherweise auch die eine oder andere Überraschung bereit halten:

 

1. 4. Februar 2019, 19:00 Uhr

Jahreshauptversammlung im Rathauskeller

Gesonderte Einladung folgt!



 

2. März 2019

- Veranstaltung im Rahmen der World Press Photo-Ausstellung in der Rathaushalle zum

Thema: Europa - Herausforderung und Lösung

Gesonderte Einladung folgt!

- Möglicher Besuch in Montevarchi auf Einladung von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt

Gesonderte Information folgt!

3. 31. Mai - 2. Juni 2019

Möglicher Besuch einer Delegation aus Montevarchi

Einladung von Seiten der Stadt Kitzingen ist erfolgt. Zusage von Seiten der Stadt

Montevarchi als "Ziel" liegt vor.

4. Juni 2019, Woche nach Pfingsten

Reise zu unseren Freundinnen und Freunden nach Prades. Flug nach Marseille und

Abstecher in die Provence zur Lavendelblüte, nach Arles, Les Baux und den "Carrières

de lumière".

Gesonderte Einladung folgt!

5. 28. Juni - 2. Juli 2019

Besuch unserer Freundinnen und Freunde aus Trzebnica zum 10-jährigen Jubiläum der

Partnerschaft

Gesonderte Information folgt!

6. September 2019

Besuch unserer Freundinnen und Freunde in Montevarchi. Als "Ziel" von Seiten der Stadt

Montevarchi zugesagt.

Gesonderte Einladung folgt!

7. 27. September 2019, 19:00 Uhr

Rendezvous der Sinne mit neuem Konzept in der Rathaushalle, Thema: Franken

Gesonderte Einladung folgt!



 

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Partnerstädte,

wir freuen uns darauf, dass Sie uns auch in 2019 wieder mit großem Interesse, Engagement und großzügiger Unterstützung begleiten werden. Dafür Ihnen an dieser Stelle schon herzlichen Dank. Wie stets wiederhole ich meinen Dank auch ganz ausdrücklich dafür, dass Sie unserem gemeinsamen Anliegen als engagierte Bürgerinnen und Bürger weiter die Treue gehalten haben.

Im Namen meiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Vorstand und ganz persönlich wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben noch Freude an Momenten des Innehaltens im Advent, ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihnen wichtiger lieber Menschen und ein Neues Jahr 2019, das Ihnen möglichst gute Gesundheit und viel Zufriedenheit schenken möge -

und unserer bedrohten Welt viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre Hoffnung auf friedlichere und menschlichere Verhältnisse im Einklang mit allen Lebewesen durch ihr eigenes, einfühlsames aber auch beharrliches Tun Nachdruck verleihen und damit den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die nötige Unterstützung dafür zu geben, die unabdingbaren Voraussetzungen für Freiheit und Nachhaltigkeit in der Welt zügig zu schaffen - und den Geboten der Würde des Menschen und der Bewahrung der Schöpfung zu genügen!

Vive l'amitié franco-allemande!

Viva l'amicizia fra Italia e Germania!

Niech zyje przyjazn!

Es lebe und wachse die Freundschaft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern unserer Städte und Länder!


 

Ihr

Bernd Moser

1. Vorsitzender

 

Freitag, 22. Juni bis Montag, den 25. Juni 2018

Besuch aus der französischen Partnerstadt Prades im Roussillon, 53 Gäste

Der katalanische Chor Alegria aus Prades und Vernet-le-bain beim Singen des Frankenliedes zu Ehren der Partnerstadt Kitzingen

  großes Panoramabild der Eröffnung des Weinfestes in Kitzingen 2018 von Ludwig Ruß

Frau Elisabeth Müller, die Chorleiter des Chor Alegria und Frau Jocelyne Nicoly beim gelungenen Abschiedsfest

 

Freitag, 22. Juni 2018 Empfang auf dem Kitzinger Weinfest
Samstag, 23. Juni 2018 Besuch von Nürnberg, ab 19 Uhr 30, Wiedersehen auf dem Kitzinger Weinfest
Sonntag, 24. Juni 2018

Ab 9 Uhr 30 Auftritt des Chores in der Evangelischen Stadtkirche, 12 Uhr Zusammensein auf dem Kitzinger Weinfest. Gegen 16-17 Uhr Auftritt des Chores auf dem Weinfest. 18 Uhr 30 Abschiedsfest für Gäste und Gastfamilien.

Montag, 25. Juni 2018 Besuch der aqua-sole, Fasnachtsmuseum oder Stadtführung,  Abfahrt der Gäste nach dem Mittagessen

Auszug aus der Mainpost vom 28.6.18 von Willi Paulus

 

 

Willi Paulus

Kitzinger Delegation war in der Partnerstadt

Freundschaft zwischen Trebnitz und Kitzingen intensiv gelebt

Kitzingen/Trebnitz (pau) Die Städtepartnerschaft zwischen Kitzingen und dem polnischen Trebnitz (Trebznica) wird auch im zehnten Jahr des Bestehens intensiv gelebt. Das zeigte der dreitägige Besuch einer Kitzinger 44-köpfigen Delegation unter Führung von Oberbürgermeister Siegfried Müller. Die Stadt Trebnitz hatte wieder ein erlebnisreiches Programm geschnürt.

Am ersten Abend gab es eine Begrüßungsfeier mit Grillparty auf der Insel im Stadtsee, die durch illuminierte Wassermusik untermalt wurde. Erstaunt waren die Kitzinger von der Qualität der Weine beim Besuch der Weinberge im Trebnitzer Gebirge. Der Weinanbau wird dort durch eine junge und innovative Winzerfamilie entwickelt. (Beim Kitzinger Brückenschoppen am 15. August ist er zu verkosten). Abenteuerlich und schweißtreibend gestaltete sich eine Kanufahrt im wildromantischen Bartschtal für einen Teil der Gruppe. Ein oppulentes Fischessen rundete den Tag ab. Mit Bus und zu Fuß wurde am nächsten Tag Breslau mit Dom und schöner Altstadt mit einem Reiseleiter erkundet. Danach gab es im Seepark von Trebnitz ein Konzert mit einem Trebnitzer Orchester und der Big-Band der Kitzinger Musikschule. Mit dabei Sängerin Patricia Kròl, die auch öfters zu Auftritten nach Kitzingen kommt. Die bereits geknüpften Kontakte zwischen den Schulen wurden beim Besuch ebenfalls intensiviert. Auf Kitzinger Seite waren Sigrun Reder und Ingrid Guckenberger von der Musikschule, Rektorin Andrea Lorey von der St. Hedwig-Schule und Oberstudiendirektor Frank Delißen für die Wirtschaftsschule und Berufsschule dabei.

Die Ausstellungsmacher Klaus Christof und Renate Haass trafen sich mit Trebnitzer Künstlern, um für 2019 eine Ausstellung in der Rathaushalle zu organisieren. „Wir sehen die Früchte unserer Partnerschaft“, freute sich der Trebnitzer Bürgermeister Marek Dlugozima bei der Abschlussparty im Kulturzentrum.

Claus Lux vom Freundeskreis der Partnerstädte habe die Partnerschaft „gebaut“ und Hauptamtsleiter Ralph Hartner sei „der Geist der Partnerschaft“. Neben dem Austausch von Geschenken überreichte Oberbürgermeister Siegfried Müller die bronzene Friedenstaube, die nun ein Jahr in Trebnitz ihre Mission erfüllen soll, bevor sie dann in die nächste Partnerstadt wandert. „Ich danke meinem Freund Marek für zehn Jahre intensiv gelebte Freundschaft“, sagte Oberbürgermeister Müller unter dem Beifall der Gäste. Besonders die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Claus Lux sei eine große Ehre für Kitzingen. Sein Dank galt auch den Gasteltern und den Helfern in beiden Rathäusern für die Organisation des Besuches.

Als besonderes Geschenk überreichte der OB einen Gutschein für zwei Personen aus Trebnitz für ein Erlebniswochenende in Kitzingen und lud zur offiziellen Feier der 10-jährigen Partnerschaft 2019 in Kitzingen ein. „Wir werden uns Mühe geben, aber ihr habt die Messlatte ganz schön hoch gehängt,“ so der OB.“

 

OB Siegfried Müller übergibt Bürgermeister Marek Dlugozima einen Gutschein für ein Erlebniswochenende in Kitzingen . Foto Willi Paulus


 

 

Das Konzert der BigKitz-Band im Seepark von Trebnitz eröffneten Bürgermeister Marek Dlugozima und Oberbürgermeister Siegfried Müller. Foto Willi Paulus


 

 

Oberbürgermeister Siegfried Müller überreichte die von Kitzingen gestiftete Friedenstaube, die ein Jahr lang in Trebnitz für den europäischen Frieden wirbt, bevor sie in die nächste Partnerstadt wandert. Foto Willi Paulus

 

 

 

Open Air Konzert auf dem Stadtbalkon     

Am Samstag, 16. Juni, lädt der Förderverein Gartenschaugelände Kitzingen e. V.

von 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr zu einem Open Air Konzert in Picknick-Atmosphäre mit dem TrioLes Copains d’abord auf dem Stadtbalkon ein.

Die Freunde/die guten Kumpels zuerst“ unter der Leitung von Dominique Guibert bringen in ihrem rund zweistündigen Programm eine große Auswahl französischer Chansons zu Gehör.

Besuchern wird empfohlen, Campingstühle und Verpflegung mitzubringen. Zur Unterstützung des französischen Flairs wären Hüte und andere Kopfbedeckungen eine zusätzliche nette Idee. Bei schlechtem Wetter fällt die Veranstaltung aus. Der Eintritt ist frei.

 

 

 Feier zum Europatag am 9. Mai 2018 in Marktbreit

mit Gesprächen mit Passanten bei Kaffee und Kuchen, einem Quiz über die Entstehung und die Organe der EU

sowie einer Malstunde zu den Mitgliedsländern für die Kinder.

Dr. Marlies Thein, Jocelyne MA Nicoly, Barbara Baumeister, Heide Kleisinger,  Gerda Wolff, Waltraud Hegwein,  Dr. Werner  Heermann

 

 

 

 

 

 

 

Die neu gewählteVorstandschaft 2018

Karin Winkler   Günter Voit  Violetta Baumgartner-Sauer  Bernd Moser  Jocelyne Nicoly    Klaus Lux

 

 

 

 

 

Jahresberichte 2017

  Bernd Moser

    Vorstand

  Günter Voit

   Schatzmeister

  Karin Winkler

    Städtepartnerschaft mit Montevarchi/Italien

Jocelyne Nicoly

    Städtepartnerschaft mit Prades/Frankreich

Klaus Lux

   Städtepartnerschaft mit Trebnitz/Polen